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Sparpaket muss ausgewogen und gerecht sein

20. Jänner 2012

Fraktionsobmann Georg Bachmair und AK-Vizepräs. Helmut Feilmair

„Es ist sehr wichtig, dass die Lasten des kommenden Sparpaketes ausgewogen und gerecht über alle Bevölkerungsgruppen verteilt werden und die Arbeitnehmerschaft nicht den schwersten Rucksack zu tragen hat“, sagen AK-Vizepräsident Helmut Feilmair und ÖAAB-Landessekretär Georg Bachmair. Die kommenden Einschnitte werden auf Grund des großen Konsolidierungsbedarfes kein Sonntagsspaziergang werden. Die Akzeptanz des Sparpaketes wird ganz wesentlich von dessen Gerechtigkeitscharakter abhängen.

Wenn zwei oder drei Menschen einen schweren Sack zu tragen haben, werden sie unter dieser Last zusammenbrechen. Wenn dieser schwere Sack aber von vielen Menschen zu einigermaßen gleichen Teilen getragen wird, ist die Last bewältigbar. Ziel muss es daher sein, dass am Ende des Tages glaubwürdig der Eindruck vermittelt werden kann: „Alle haben ihren Beitrag geleistet.“ Gerade in schwierigen Zeiten ist der Zusammenhalt in der Bevölkerung und aller gesellschaftlichen Gruppen ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Österreichs höchst erfolgreicher Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg ist auch gerade deswegen geglückt, weil es eine große Solidarität und einen großen Zusammenhalt quer über alle Bevölkerungsgruppen gegeben hat. Hätten in all den Jahren nach 1945 viele Menschen oder einzelne Bevölkerungsgruppen immer nur die Frage gestellt, was bringt dieses Opfer mir oder meiner Klientel, wäre die Zweite Republik ganz bestimmt nicht zu einer solchen Erfolgsstory geworden.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind bereit ihren Anteil zum Sparpaket zu leisten. Grundvoraussetzung für diese Akzeptanz muss aber sein, dass der Anteil der Arbeitnehmerschaft gerecht ist. „Es darf nicht sein, dass die Arbeitnehmerschaft allein den schwersten Stein des Sparpaketes schultern muss“, sagen Helmut Feilmair und Georg Bachmair.

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Sparpaket nicht zu Lasten der Familien! Pensionssystem nachhaltig reformieren