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An Hacklerregelung darf nicht gerüttelt werden!

17. Juni 2010

Der ÖAAB steht weiter klar zur Hacklerregelung bis zum Jahr 2013, wonach Frauen mit 55 Jahren und 40 Beitragsjahren und Männer ab 60 Jahren und 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Pension gehen können. Denn „45 Jahre sind genug“, so die langjährige Forderung des ÖAAB Oberösterreich. „Auch wenn von Seiten der Wirtschaft zunehmend Forderungen nach einem Ende der Hacklerregelung vor dem Jahr 2013 kommen, dürfe solchen Wünschen nicht nachgegeben werden. Den Menschen wurde diese Regelung bis 2013 versprochen, weshalb daran auch nicht gerüttelt werden darf“, betont OÖAAB-Landessekretär Georg Bachmair. „Aufgabe der Politik ist es nicht unsere Bürger zu verunsichern, die ein Leben lang hart gearbeitet haben. Gerade bei den Pensionen müssen sich die Menschen auf die Aussagen der Politik verlassen können!“

„Solche Zurufe aus der Wirtschaft sind höchst unfair und auch unangebracht. Solange Leute teilweise schon mit 51, 54 oder 57 in Pension gehen können, ist es ungerecht jene zu beschneiden, die 45 Jahre lang hart gearbeitet haben. Diese Menschen sind für die Krise nicht verantwortlich und dürfen daher nicht bestraft werden“, setzt sich Bachmair vehement für die Aufrechterhaltung dieses Hacklermodells bis 2013 ein. „Derartige Forderungen sind für die arbeitenden Bürger im höchsten Grade demotivierend und es werden wieder diejenigen zur Kasse gebeten, die sich zu 80 Prozent ihre Pensionen selber einzahlen“, unterstreicht der OÖAAB-Landessekretär die angedrohte Ungerechtigkeit.

„Die Hacklerregelung muss bis 2013 halten. Für danach ist dann Sozialminister Hundstorfer gefordert eine neue Regelung vorzulegen. Genauso wie er auch angehalten ist, endlich mehr Arbeitsplatzanreize für über 60jährige auf den Tisch zu bringen. Denn wenn die Menschen ab 2013 länger arbeiten sollen, dann muss es vorab auch genüg Arbeitsplätze für diese Generation geben“, schließt Bachmair in Richtung des Sozialministers.

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